Rezension: Julianne MacLean – Im Liebesbann der schönen Hexe

Der Inhalt

Aus Wut und Verzweiflung darüber, dass Lachlan ihr den Löwen genommen hatte und zudem dazu beitrug, dass Raonaid, das Orakel, aus der Burg vertrieben wurde, verflucht sie Lachlan: Jede Frau, die er ab dieser Nacht anfasst, soll von ihm empfangen und im Kindsbett sterben. Lachlan braucht drei Jahre bis er Raonaid aufspüren kann, doch das Orakel gibt sich als Lady Catherine aus. Eine reiche Erbin, die allerdings ihr Gedächtnis verloren hat und sich angeblich auch nicht an Lachlan und den Fluch erinnern kann. Doch Lachlan will Catherine nicht glauben, er hält das alles für ein Spielchen und Raonaid spielt die Hauptrolle um sich das Geld der Montgomerys unter den Nagel zu reißen.

Catherine, die in einem Kloster in Italien gefunden wurde und als die totgeglaubte Erbin gilt, kann sich an ihr Leben davor nicht erinnern. Noch seltsamer scheint ihr, dass sie so eine böswillige Kreatur wie Raonaid sein soll. Doch um ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen, gibt es nur eine einzige Möglichkeit: Sie muss ihren einstigen Geliebten Angus, den Löwen, entgegentreten und hoffen, dass er ihr sagen kann, wer sie wirklich ist. Lachlan begleitet sie, dabei fängt dieser selbst an Raonaids Geschichte zu glauben.

Meine Meinung

„Im Liebesbann der schönen Hexe“ ist, meiner Meinung nach, das beste Buch aus der Trilogy. Beim ersten hat es mir zu lange gedauert bis es mich endlich mit sich zog. Beim zweiten Teil hat sich die Autorin wesentlich gesteigert, doch da hatte mich die Protagonistin wenig berührt. Bei diesem Teil war ich sofort dabei.

Raonaid ist die ehemalige Geliebte von Angus dem Löwen (Dem Highlander ergeben). Nach dem Verrat an Duncan (Gefangen in den Highlands) kommt dieser auf den Hebriden bei Raonaid unter. Doch dann taucht Lachlan auf und überredet ihn mit ihm zu kommen und sein Zuhause in Anspruch zu nehmen. Doch Raonaid will nicht von Angus lassen, war er doch ihr einstiger Geliebter und Gefährte. Sie schmiedet einen Komplott und zum Ende des zweiten Teils wird sie auf Zuspruch von Lachlan von Angus aus der Burg vertrieben. Das will die Hexe wenig auf sich sitzen lassen und will sich an dem schönen Lachlan rächen. Lachlan ist ein Frauenheld und bricht reihenweise Herzen. Doch ihr Fluch trifft ihn tief, hat er schon im Kindbett seine Frau und sein Kind verloren. Er macht sich auf die Suche nach ihr und trifft sie Jahre später.

Er glaubt nicht, dass Raonaid ihr Gedächtnis verloren hat, doch nach und nach fängt er an, an sich selbst zu zweifeln.

Catherine wird nach Jahren in denen sie als totgeglaubt galt, in einem italienischen Kloster aufgegriffen. Sie hat keinerlei Erinnerung an ihre Vergangenheit und ist geschockt von dem Menschen, der sie gewesen sein muss. Der Einzige, der ihr Geheimnis lüften kann und ihr Gewissheit geben kann, ist Angus. Lachlan bietet Raonaid an, sie zu Angus zu bringen, in der Hoffnung, dass diese dort ihr Gedächtnis wiedererlangt. Doch es kommt alles anders als gedacht.

Julianne MacLean hat schon im zweiten Teil der Serie ein sehr gewagtes Spiel mit uns Lesern gespielt. Sie hat einen sehr unsympathischen Prota genommen und uns damit einen anderen Einblick auf ihn als Menschen gegeben. Auch im dritten Teil müssen wir uns von dem, was wir vorher über die Person Raonaid wussten lösen und versuchen sie mit Catherine unter einen Hut zu bekommen.

Ab Mitte des Buches ist klar, was genau nun abgeht, doch da gibt es immer noch den Fluch und das Rätsel mit Catherines Vergangenheit. Das Verlangen zwischen Catherine und Lachlan ist sehr groß. Beide können nicht miteinander, denn Lachlan würde damit Catherines Leben aufs Spiel setzen, was er auf keinen Fall möchte.

Im Regelfall kommentiere ich ja die Cover der Bücher nicht. Ich mag diese typischen Nackenbeisser-Cover, denn sie gehören zu diesem Genre einfach dazu. Doch dieses hier ist wirklich mal bescheiden. Ehrlich. Der Cora Verlag hatte schon bessere.

Lachlan und Catherine sind mir sehr sympathisch, der Plot ist sehr einfallsreich und auch in der Hinsicht sehr einzigartig. Julianne MacLean hat einen spannenden dritten Teil zum Abschluss der Serie erschaffen, der den beiden ersten Teil auf jeden Fall in nichts nach steht. Ein sehr schönes Leseerlebnis.

Infos zum Buch

„Im Liebesbann der schönen Hexe“ erschien im Cora Verlag, Historical Gold 289. Er ist der dritte Teil der Highlander Trilogy von Julianne MacLean. Doch bleibt da am Ende einiges offen, worauf ich schon gerne eine Antwort gehabt hätte.

Buchcover © Cora Verlag

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