#5 Regency House Party: Die Versöhnung

In der letzten Folge sind Mrs Rogers, die Gastgeberin, und Miss Hopkins aneinander geraten und nun steht es etwas auf der Kippe, ob Miss Hopkins und Lady Davenport, ihre Anstandsdame, noch bei der Party dabei bleiben.

Lady Davenport sucht nun Mrs Rogers auf um ihren Schützling zu verteidigen. Doch Mrs Rogers ist sehr aufgebracht über Miss Hopkins Wutanfall und findet das Verhalten der jungen Miss total daneben. Und sie stellt Lady Davenport vor eine wichtige Entscheidung: Entweder sie kriegt ihren Schützling unter Kontrolle oder sie geht auch, wenn Miss Hopkins sich nicht einkriegt. Lady Davenport geht die Schelte sehr nah und sie fängt an zu weinen. Doch Mrs Rogers weißt Lady Davenport darauf hin, dass der Vater von Miss Hopkins sie dafür bezahlt, dass sie Miss Hopkins in die Gesellschaft einführt, damit diese einen guten Fang macht.

Miss Hopkins entscheidet sich dafür, Mrs Rogers zu treffen. Doch sie zeigt sich wenig einsichtig. Sie versucht Mrs Rogers zu erklären, dass ihr das alles zu viel ist. Doch Mrs Rogers wartet mit Argumenten auf, wie:

Denkst Du, dass deine Eltern oder Großeltern über Dein Verhalten erfreut wären?
Miss Hopkins antwortet (trotzig): Ich glaube nicht, dass Du das entscheiden kannst.
Mrs Rogers: Ich tue! Denn ich bin älter als Du!
Miss Hopkins schüttelt den Kopf: Du bist vielleicht weiser.
Mrs Rogers fordert sie nun auf das Zimmer zu verlassen.
Miss Hokins bietet Mrs Rogers, nicht ihre Familie ins Spiel zu bringen. Doch Mrs Rogers erwidert, ob sie der Meinung ist, dass ihr Vater nicht das beste für sie will? Miss Hopkins kann dem nur zustimmen.
Daraufhin weist Mrs Rogers sie darauf hin, dass sie lernen muss, sich in guter Gesellschaft zu benehmen und mehr Einsicht zu zeigen. Miss Hopkins verspricht Besserung und verlässt den Raum.

Um auch den Damen etwas zu bieten, entscheidet sich der Gastgeber dafür, ein spezielles Event zu veranstalten, das auch die Damen genießen können: Ein Feuerwerk!

Zur Regency gehörten Feuerwerke zu einer Party dazu. Damit dieses friedlich abläuft, trifft sich Mr. Gorell Barnes mit der Gastgeberin, Mrs Rogers. Natürlich kommt auch Miss Hopkins hier zum Gespräch und Mr. Gorell Barnes versucht nun etwas Partei für die junge Dame zu ergreifen. Und Mrs Rogers zu erklären, dass es Miss Hopkins als eigenständige Person sehr schwer fallen muss nun mit den ganzen Regeln klarzukommen, die ihr auferlegt wurden und das sie sicherlich einfach etwas mehr Zeit braucht um sich daran zu gewöhnen. Mrs Rogers scheint das so hinzunehmen.

Es wird Zeit für das Abendessen, oder es wurde schon gegessen, nehme ich an. Die Damen singen und spielen auf dem Klavier. Mr Foxsmith macht Lady Davenport schöne Augen. Und anscheinend fächelt sie ihm ganz deutlich eine Botschaft mit ihrem Fächer zu.

Doch zwei Damen fehlen! Mrs Rogers nimmt sich Zeit für Miss Hopkins. Diese will nach Hause, doch Mrs Rogers zeigt Verständnis und sagt ihr, dass sie das Ganze doch positiv sehen soll. Sie ist eine der besten Partien auf der Party, sie ist reicht und die Männer werden sich um sie reißen.

Der Abend wird nun mit einem wunderschönen Feuerwerk abgeschlossen. Irgendwie scheint Mr. John Everett Gefallen an Miss Hopkins gefunden zu haben und möchte sie nun überreden zu bleiben. Er zögert nicht und schlägt mit einem Stein ihre Scheibe ein (zumindest hört sich das so an). Er sagt ihr, dass er sie attraktiv findet und anscheinend ist der Herr echt gut betrunken. Der Gastgeber ist alles andere als davon begeistert…

Der nächste morgen

Alle haben eine Zofe oder Kammerdiener, der ihm/ihr beim Ankleiden hilft, doch war da nicht noch jemand? Ja, richtig, Miss Martin. Die Cinderella. Sie ist die Gesellschafterin der Ladies, ist zwar in der richtigen Klasse, hat aber kein Geld und bekommt auch keinen Lohn. Sie muss sich selbst ankleiden und man sieht, wie sie die Morgenwäsche macht. Eine Dienerin bringt ihr eine Zitrone, mit der sich Miss Martin unter den Achseln einreibt. Sie hat wenig Chancen einen Mann von Rang zu finden. Will sie einen Ehemann so muss sie ihren Charme einsetzen.

Während sie oben in der Dachkammer ist, sind die anderen Gäste im Salon und frühstücken. Sie bedienen sich von einem Buffet.

Um in dieser Klasse aufzusteigen, war es wichtig, jemanden mit Geld und Titel zu heiraten. Und natürlich gut auszusehen.

Professor Redford, ein Regency-Experte zum Thema Sport, taucht nun auf dem Bildschirm auf. Es war üblich, dass Männer in dieser Epoche einen Personal Trainer hatten. Sie werden dabei unterrichtet, sich selbst oder andere zu beschützen und bekommen zudem auch ein Training, um kein Fett anzusetzen. Und da der Hausherr natürlich das Geld dazu hat, kann er sich so einen Personal Trainer für sich und seine Gäste leisten.

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