Rezension: Jennifer Blake – Zärtlicher Verführer

Ich hab früher so einige Bücher von Jennifer Blake gelesen. Ihre Bücher handeln meist immer Mitte/Ende des 19. Jahrhundert in Amerika. Jennifer Blake ist eine sehr sachliche Schreiberin, die gerne sehr lange und auch sehr ausführlich schreibt. Von ihrem Schreibstil her würde ich sie als eine sehr ernsthafte Autorin einschätzen. Auch dieses Buch hatte ich schon vor langer, langer Zeit in den Händen.

Der Inhalt

Renold schwört Rache. Sein Stiefvater hat bei einem Kartenspiel sein zuhause an Edmund Carew verloren, der sich durch Glücksspiele schon einen Namen gemacht hatte. Und auch diesmal sieht es so aus, als ob er mit gezinkten Karten gespielt hat. Aus Scham bringt sich Renolds Stiefvater um. Für Renold gibt es nur eins: Rache an der Tochter von Carew. Angelica ist aber alles andere was er erwartet hat, sie ist bildhübsch. Unter allen Umständen will er sie zu seiner Frau machen und zusehen, wie Edmund sich daran winden muss, das Angelica seine Frau geworden ist und ihn mehr liebt wie ihren Vater. Das dumme ist nur, dass der Dampfer auf dem Renold seinen Plan in die Tat umsetzen will explodiert und er kann sich gerade noch so mit Angelica retten. Er heiratet sie und auf einmal ist er der zärtliche Ehemann. Doch was verschweigt er Angelica?

Meine Meinung

Der Anfang der Geschichte ließt sich flüssig. Da kann ich nichts sagen. Doch Renold scheint mir jemand zu sein, der selbst nicht weiß, was er will. Einerseits will er der harte Mann sein, andererseits will er, dass Angelica ihn liebt. Dann ziemlich schnell scheint er zu begreifen, dass er wirklich Gefühle für sie hat und will sie dementsprechend „behalten“.

Angelica ist eher sehr zurückhaltend erzogen worden. Sie hat nicht viele Möglichkeiten und wird wohl bei Renold bleiben. Doch irgendwie scheint ihr an der ganzen Sache etwas faul zu sein.

Ich habe das Buch bis zu einem 3/4 gelesen und es dann aus der Hand gelegt. Irgendwann gingen mir die langen Dialoge um nichts und wieder nichts auf die Nerven. Angelica und Renold reagieren bei den einfachsten Gesprächen ganz komisch. Was ich manchmal nicht nachvollziehen konnte. Auch erschließt sich mir dann der Sinn, was Renold plant und ich komm als Leserin nicht mehr hinterher.

Leider ist das Buch „Zärtlicher Verführer“ in meinen Augen ein totaler Reinfall.

Infos zum Buch

Buchcover © Goldmann Verlag leave_a_comment

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