Rezension: Joanna Fulford – Die sinnliche Sklavin des Wikingers

Nachdem ich „Die sinnliche Rache des Wikingers“ gelesen hatte war ich ganz scharf auf die anderen Bücher von Joanna Fulford. Diese stehen auch alle in einem Zusammenhang.

Der Inhalt

Die Dänen überrennen England und nehmen große Teile des Landes in Besitz. Was als Racheakt geplant war, wird zu einer großen Sache und auf einmal ist auch Elgivas Zuhause von den Dänen eingenommen. Der Däne Wulfrum will zudem seine Macht festigen und nimmt Elgiva zur Ehefrau. Elgiva hat allerdings einem anderen die Hand versprochen, dieser verspricht nun sie zu holen und obwohl Elgiva es besser weiß, hilft sie ihm oder warnt ihn sogar!

Wulfrum möchte allerdings seine Ehe nicht mit Gewalt beginnen und stellt Elgiva frei zu ihm zu kommen, wenn sie es will. Das wünscht er sich auch mehr als alles andere. Er ist gütig, charmant und immer respektvoll  zu seiner Frau, doch diese will von ihm nichts wissen. Und dann scheint sie endlich für ihn warm zu werden – alles nur um die Verräter in Schutz zu nehmen oder weil sie wirklich etwas für ihn emfpindet?

Meine Meinung

Ich hatte bei „Die sinnliche Rache des Wikingers“ noch sehr geschwärmt, dass die Autorin ihre Protas menschlich hält und ich mit den Protas aus den Teilen mich verbinden kann. Doch hier war das anders. Ich hatte ca. 3/4 des Buches gelesen und es dann zur Seite gelegt. Es ist ein sehr langes Buch und meist geht es darum, wie Elgiva ihren Tag meistern und sich gegen Wulfrum sträubt und wie dieser seine Frau umschmeichelt um dann wieder gegen eine Mauer zu stoßen. Andererseits sind die Männer um ihn herum nicht so taktvoll. Zwangsehen und Vergewaltigungen sind an der Tagesordnung, nur Wulfrum hält sich nicht dran. Er ist natürlich anders und das vermieste mir die Stimmung. Nicht, dass es zwingend erforderlich ist, dass er mit Gewalt seine Ehe startet aber doch wünschte ich mir, die Autorin hätte ihm mehr von dem gegeben, was er eigentlich hätte sein müssen. Immerhin lebte Wulfrum in rauen Zeiten, und eine Frau hatte damals nicht so viele Rechte. Es ist für mich als Leser wichtig, dass Bücher authentisch sind und ich nachvollziehen kann, warum ein Prota so handelt. Und das ist hier einfach nicht der Fall. Zudem finde ich auch den Titel mehr als unpassend zu dem Buch gewählt. Meine Anforderungen an das Buch waren weit aus höher.

Daher kann ich das Buch nur schweren Herzen weiterempfehlen. Es ist sehr lange und die oben angeführten Punkte haben mir das Buch etwas vermiest.

Infos zum Buch

„Die sinnliche Sklavin des Wikingers“ erschien im Cora Verlag, Historical Band 295.

Buchcover © Cora Verlag

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