Rezension: Suzanne Robinson – Eine trotzige Lady

Suzanne Robinson Buch liegt schon länger neben meinem Bett.

Als ich es las, dachte ich eigentlich, dass ich es schon mal gelesen habe, aber irgendwie war der Plot dann doch anders als gedacht, aber ich hatte schon alle Namen, die darin vorkamen irgendwo gelesen. Nach dem ich in meiner SUB gebuddelt habe, habe ich festgestellt das dies ein Teil einer Serie ist. Die Serie heißt „Lady“ und es gibt einen richtig guten Teil davon „Die unschuldige Verführerin“, erschienen im Cora Verlag, Historical Gold. Ein anderes Buch, dass ich von ihr gelesen hatte war „Perlen der Liebe“. Auch sehr empfehlenswert, umso mehr ist für mich dieses Buch eine Enttäuschung.

Der Inhalt

Oriel Richmond ist eine junge Dame, die bei ihrem Onkel und Furien von Tanten aufwächst. Sie interessiert sich eher für die Dinge, die eine Dame im 16. Jahrhundert nicht interessieren sollten. Statt irgendwelche Frauendinge zu lernen, liest sie lieber oder lernt Sprachen oder unterhält sich mit ihrem Onkel über undamenhafte Dinge. Zudem kann sich Oriel Namen nicht merken, was sie das eine oder andere Mal in ziemlich peinliche Situationen bringt.

Eines Tages taucht Blade Fitzstephen mit seinem Vater auf. Sie ist so fasziniert von dem jungen Mann mit der sinnlichen Stimme. Leider erwischt sie einen falschen Zeitpunkt und platzt in einen Streit zwischen Blade und seinem Vater rein. Blade hasst seinen Vater und dieser möchte, dass sich Blade eine junge Dame zur Frau  nimmt und seine Pflicht erfüllt. Doch Blade möchte ungern den Wunsch seines Vaters erfüllen und beleidigt Oriel. Sie bekommt es mit und ist natürlich verletzt. Blade versucht sich bei ihr zu entschuldigen, denn die Worte waren keineswegs ernst gemeint sondern entstanden im Streit zwischen ihm und seinem Vater.

Blade reist zerknirscht ab, ohne zu wissen, dass er in einigen Wochen wieder zu Oriel muss. Er als junger Spion genau der Richtige um sich in Oriels Zuhause einzunisten und ein Geheimnis zu lüften, dass wohlmöglich sogar den Thron Elizabeths bedrohen könnte. Dafür ist es ihm auch recht Interesse an Oriel vorzuspielen.

Meine Meinung

Oriel ist am Anfang eher eine stumme, graue Maus, die einfach zu schlau für ihre Zeit ist. Sie entwickelt sich zu einer regelrechten Furie und Heldin im Laufe des Buches und das ist mir einfach viel zu „extrem“. Blade weiß auch nicht so wirklich was er will. Irgendwie komm ich bei keinem der Beiden auf einen Nenner.

Der Plot an sich ist interessant aber ich habe fast 3 Wochen gebraucht um das Buch durchzulesen und es hat mich viel Überwindung gekostet es immer wieder weiter zu lesen. Ich fand viele Unterhaltungen total doof oder zu lange. Dass Oriel sich dann auch noch als Heldin aufspielen musste, hat mir den Rest gegeben. Aber ich hab es tapfer zu ende gelesen.

Infos zum Buch

  • Verlag: Heyne (1998)
  • ISBN-10: 3453137264
  • ISBN-13: 978-3453137264

Buchcover © Heyne 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s