Rezension: Ashley March – Verführung einer Lady

„Verführung einer Lady“ von Ashley March ist wohl das erste Buch, das in Deutschland von ihr erschien. Sie hat auch schon andere englischsprachige Bücher geschrieben. Es ist auf jeden Fall das erste Buch der Autorin für mich.

Der Inhalt

Drei Jahre nach dem Charlotte Philip geheiratet hat, fasst er einen Plan: Seine lebenslustige und skandalöse Ehefrau wieder für sich zu gewinnen. Doch nachdem Philip Charlotte in der Hochzeitsnacht sagte, dass er sie nur aus Rache geheiratet hat und sich danach zu seiner Geliebten zurück zog verfolgt Charlotte nur ein Ziel: Sie will die Scheidung. Und um den Duke zur Scheidung zu zwingen, muss sie sich eben so skandalös wie nur möglich verhalten. Sie umgibt sich mit Personen zweifelhaften Rufes, nutzt ihre weiblichen Reize um Männer in ihr Schlafzimmer zu locken und versteht es einen Skandal nach dem nächsten auszulösen. Doch Philip will das alles vergessen und will für seine Frau kämpfen. Allerdings macht es ihm Charlotte nicht so einfach.

Meine Meinung

Philip und Charlotte hatten einen sehr schlechten Start in ihre Ehe. Philip ist wegen dem Verrat ihres Bruders verletzt und sucht nun eine Chance sich an ihm zu rächen und da kommt ihm die unschuldige Charlotte gerade richtig. Eiskalt zieht er die Sache durch, um dann ihr Herz zu brechen. Dann auf einmal kommt das Erwachen, er liebt sie. Für mich irgendwo nicht ganz nachvollziehbar, warum und wieso auf einmal er diesen Entschluss gefasst hat. Er konnte einfach nicht mehr ohne sie leben. Also, muss er sie wieder haben. Erst mit einer List, dann mit seiner Art, dann mit Verzweiflung und am Ende …

Charlotte ist erst ein unschuldiges Ding. Sie ist natürlich wünderschön, lernt ihre Reize einzusetzen und die Männer lesen ihr jeden Wunsch von ihren Lippen ab. Sie umgibt sich mit einer Scharr davon und verfolgt das Ziel endlich von dem Mann freizukommen, der ihr alles genommen hat. In der Zeit war Charlotte natürlich so treu wie eine Tomate und hat natürlich nur gespielt.

Die Autorin schwankt natürlich immer zwischen Vergangenheit und Gegenwart und irgendwie hätte ich es besser gefunden, wenn sie erst die Vergangenheit erzählt hätte und dann die Gegenwart. So ist es so, dass man immer hin und her schwankt, man kann nicht nachvollziehen was zwischen den Beiden wirlklich passiert ist und erst nach und nach kommt alles raus. Das hat es für mich nicht einfach gemacht für einen der Beiden irgendwie Sympathie zu entwickeln oder mit Charlotte zu leiden oder mit Philip zu hoffen.

Es war alles soooo unendlich lange. Es gibt sicherlich schlechtere Bücher aber auch bessere. Ein ähnliches Buch gibt es von Sherry Thomas – Eine fast perfekte Ehe.

Infos zum Buch

„Verführung einer Lady“ von Ashley March erschien im Cora Verlag, Historical 308. Ich nehme an, dass es sicherlich noch andere Teile des Buches geben wird, denn die Autorin hat einige nette Charaktere geschaffen.

Buchcover © Cora Verlag

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