Rezension: Elizabeth Hoyt – Im Bett mit einem Earl

„Im Bett mit einem Earl“ is der 4. und letzte Teil von Elizabeth Hoyts Serie „The Legend Of The Four Soldiers„. Hier geht es um 4 Soldaten, die zusammen im Krieg gegen die Indianer in den Staaten gekämpft haben.

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, denn ich hatte mich schon vorher in die Serie eingelesen und hoffte auf einen spannenden 4. Teil.

Der Inhalt

Beatrice und ihr Onkel, der derzeitige Earl of Blanchard leben in London. Sie sind wohlhabend, politisch engagiert und genießen ihr Leben, denn Beatrice Onkel hat den Titel nur bekommen, weil der Erbe des Earltums im Krieg gefallen ist und der alte Earl verstarb. So staunen sie nicht schlecht als eines Tages die Tür ihres Salons aufgerissen wird und der wirkliche Earl of Blanchard auf einmal drin steht. Reynaud St. Aubyn wurde sieben Jahren von Indianern festgehalten und konnte sich endlich befreien und nach Hause kommen. Nur um festzustellen, dass sein Vater tot ist und er kein Earl mehr ist. Er kracht im Salon zusammen und Beatrice setzt sich dafür ein, dass er im Haus bleiben darf. Ihr Onkel ist natürlich alles andere als begeistert. Stellt sich heraus, dass der Wilde wirklich der totgeglaubte Earl ist, verliert er natürlich seinen Titel und seinen politischen Einfluss. Doch Beatrice ist bereits seit Jahren in ein Bildnis des Earls verliebt, so ist sie in erster Linie um die Gesundheit ihres Patienten besorgt und hofft auf seine Gnade, wenn sich herausstellt, dass er wirklich der Earl ist. Doch so leicht ist es nicht für Reynaud seinen Titel wieder zu bekommen. Mordanschläge, Verleumdung, und die Herstellung seiner Reputation ist nur ein kleiner Teil dessen was auf ihn zukommt. Und doch hat er eine starke Frau gefunden, die ihn bei seinem Vorhaben unterstützten wird und an seiner Seite steht.

Meine Meinung

Das Buch ist nicht das was ich erwartet habe. Der Plot des Buches ist sicherlich nichts neues, und doch war das Buch eine angenehme Überraschung. Die Autorin thematiesiert sehr stark das Thema von Soldaten, die aus dem Krieg kommen und zu der Zeit kein Rentengeld bekamen. Dadurch waren verwundete und auch behinderte Reservisten gezwungen auf den Straßen zu betteln, da sie kaum Arbeit fanden und von der Regierung allein gelassen wurden. Zusätzlich beschreibt sie auch die posttraumatischen Folgen der Soldaten, die aus dem Krieg herrühren. Früher gab es das natürlich nicht und man wurde als wahnsinnig oder verrückt bezeichnet, wenn man als gebrochener Mann aus dem Krieg wieder zurück kam. Auch an sich der Grund, warum Reynaud sieben lange Jahre verschwunden war war für mich sehr neu. Ich kenne wenige Autorinnen, die die Indianer als so kaltblütig und barbarisch darstellen. Hier in dem Buch ließt man von echten Menschen, von echten Schicksälen und auch davon, dass Männer schwach ein können. Ich bin begeistert!

Das Buch ließt sich super schnell, man ist sofort drin. Denn mit Witz und einem sehr interessanten Plot lockt die Autorin ins Buch und man will es nicht mehr weglegen. Natürlich müssen sich ein paar spannende Ereignisse noch dazwischen mengen um den Ganzen die Würze zu geben, doch am Ende wird alles gut.

Zusätzlich zu den beiden Protas kommen allerdings noch die beste Freundin dazu, dann auch andere Ehepaare, die irgendwie mit drin hängen und ein bisschen verwirren. Aber im Großen und Ganzen find ich den 4. Teil gelungen.

Die anderen Teile stehen auf meiner Wunschliste.

Infos zum Buch

„Im Bett mit einem Earl“ von Elizabeth Hoyt ist im Cora Verlag, Historical Special 53 erschienen. Alte Charaktere aus den anderen Serien tauchen immer wieder mal auf. Auch werden hier in dem Band einige Rätsel gelöst, die wohl in den anderen Themen immer auch mit angeschnitten wurden.

Die einzelnen Teile in der Übersicht

  1. Verbotene Sehnsucht, Historical Special 38, Samuel & Emeline
  2. Das Geheimnis des Viscounts, Historical Special 45, Melisande & Jasper
  3. Ein unbezähmbarer Verführer, Historical Special 48, Helen & Alistair
  4. Im Bett mit einem Earl, Historical Special 53, Beatrice & Reynaud 

Buchcover © Cora Verlag

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