Rezension: Betina Krahn – Erobert von einem Wikinger

Das letzte Buch von Betina Krahn habe ich vor ganz langer Zeit gelesen. Es handelte sich um „Die Novizin“. Der Klappentext klang sehr interessant und ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, leider hat es mir überhaupt nicht gefallen und ich hatte es soweit ich mich noch richtig erinnern kann gar nicht zu Ende gelesen. Daher war ich nicht sehr erfreut, als ich sah, dass mein nächsten Band wieder von Betina Krahn ist und der Klappentext wirkte wie ein Science Fiction Roman auf mich. Als ich dann das Buch erhielt, schlug ich es auf um mal zu schauen, ob ich es überhaupt lesen werden. Und das Ergebnis war echt überraschend.

Der Inhalt

Das Buch handelt zur Zeit der Wikinger. Die Menschen glauben noch an Odin, Thor und an die anderen Gottheiten und nur langsam kommt der christliche Glaube in dieser Welt an. Es geht sehr wüst zu.

Aaren ist eine junge Frau, angeblich die Tochter einer Walküre. Sie ist eine Kriegerin, bestimmt durch einen Bahn, der ihr von den Göttern auferlegt wurde, zu kämpfen. Solange Aaren nicht besiegt wurde, darf keine ihrer zwei jüngeren Schwester Miri und Marta heiraten. Da ihr Vater schon etwas älter ist und wahrscheinlich bald sterben wird, bringt er die Schwestern zu seinem Jarl, um ihn um Schutz zu bitten. Die Krieger sind nicht gerade begeistert, dass sie gegen eine Frau kämpfen müssen.

Der Jarl überzeugt sich von den Fähigkeiten der Kriegerin und weiß, dass nur einer aus seinem Stamm die junge Wallküre besiegen kann: Sein Sohn und Erbe Jorund. Doch Jorund kämpft nicht mehr. Seit Jahren bleibt er zu Hause bei seinem Stamm um in Frieden zu leben und gilt daher als Weiberheld und Weichling, weil er sich nicht an den Raubzügen seines Stammes beteiligt. Und gegen eine Frau kämpfen kommt so gar nicht in Frage.

Aaren ist entrüstet, dass man ihr Schicksal an einem Weichling wie Jorund hängt. Sie versucht ihn herauszufordern, beleidigt ihn damit er endlich sein Schwert gegen sie erhebt. Denn schon lange ist Aaren in Jorund verliebt und doch kann sie ihn nicht haben, solange der Bann nicht gebrochen ist. Und Aaren erhofft sich nicht sehnlicher, als dass Jorund gegen sie kämpft und ihren Bann bricht.

Jorund kämpft gegen Aaren. Allerdings nicht mit Stahl sondern mit seiner Freundlichkeit und seinem Glauben an Gott. Durch einen angelsächsischen Prieser, der seit Jahren beim Stamm als Sklave lebt, nimmt er den christlichen Glauben an und wünscht sich nichts sehnlicher, als das sein Stamm in Friede und Wohlstand lebt. Aaren gefällt ihm sehr, doch er möchte nicht gegen sie kämpfen.

Meine Meinung

Ich bin begeistert. Das Buch vermischt den christlichen und den nordischen Glauben. DIe Welten kreuzen ihre Klingen und nur der Glaube an die Liebe überlebt am Ende. Betina Krahn schafft es in ihrem Buch „Erobert von einem Wikinger“ eine sehr spannende und einfühlsame Geschichte zu weben. Es geht in ihrem LiRo nicht nur um Jorund und Aaren sondern auch über ihre Familien, den Stamm und ihre Zukunft. Natürlich kommt die Liebe nicht zu kurz, man wird super gut unterhalten und taucht in eine fremde Welt mit Überschneidungen, Konflikten und den Beginn einer christlichen Ära ein. Sehr tolles Buch und jede Seite wert.

Info zum Buch

Betina Krahns „Erobert von einem Wikinger“ erschien im Cora Verlag, Historical Gold Extra 74.

Buchcover © Cora Verlag

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