Rezension: Kasey Michaels – Der Sünder und die Lady

„Der Sünder und die Lady“ lockte mich schon seit Tagen. Ich hatte so einige gute Rezensionen dazu gelesen und war schon total gespannt auf den 2. Teil der Blackthorn Brüder.

Der Inhalt

Robin Blackthorn ist der uneheliche Sohn eines Marquis, seine Mutter eine Schauspielerin. In Frankreich führt der Junggeselle ein schönes Dasein, denn dort ist niemand so steif wie im prüden England und der Geck wird sehr gefeiert. Doch Robin, von allen Puck genannt, kehrt nach England zurück um in die Londoner Gesellschaft eingeführt zu werden. Hierzu bemächtigt er sich zwei Freunden seines älteren Bruders Jack und landet auf einem Maskenball.

Zufällig ist die Debütantin Regina Hackett mehr gezwungen als gewollt auf dem skandalösen Maskenball, zu dem sie ihre Cousine Miranda überedet hatte. Dort trifft sie auf Puck, der sie für ein leichtes Mädchen hält und einen Kuss raubt. Doch schon bald wird ihm klar, dass Regina eine Unschuldige ist und lässt sie gehen. Regina will so schnell wie es geht dem Ball entkommen, doch findet sie ihre Cousine nicht. Verzweifelt wendet sie sich an Puck und so finden sie heraus, dass Miranda entführt wurde.

Puck bietet an Regina zu helfen. Er denkt sich mit ihr eine Geschichte aus, die sie ihren Eltern und den von Mirandas auftischen wollen. Regina nimmt dankbar an, denn auf ihre Familie ist kein Verlass und so stürzen sie sich ins Abenteuer nach Miranda zu suchen.

Meine Meinung

Regina Hackett ist die einzigste Tochter eines Kaufmanns, der in den Adel einheiratet und große Ziele mit seiner Tochter hat. Eiskalt geht er an die Sache ran und sieht alles und jeden als Ware, die er gut verkaufen kann. Ihr Großvater ist ein Spieler, ihr Onkel ebenfalls, so dass er seine Kinder schon gut verheiratete. So „sorgt“ Reginas Vater für seine neue Familie und hält sie aus. Reginas Mutter ist eine Trinkerin, die sehr leicht zu beeinflussen ist. Mirandas Eltern sind nicht besser, die Mutter die Enkelin eines bekannten Hutmachers, der Vater ein Nichtsnutz. Reginas Vater unterstützt in keinster Weise die Suche nach Miranda. Seiner Meinung nach ist diese nach Gretna Green abgetaucht und daher ist für ihn die Suche pure Zeitverschwendung. Doch Regina will nicht aufgeben. Sie vertraut sich Puck an und bittet den unbeliebten Bastard um Hilfe.

Puck ist sehr unwillkommen in der englischen Gesellschaft, immerhin ist er ein Bastard. Er verfügt über viel Charme und Geld, womit er sich gerne sein Leben angenehmer macht.

Die Geschichte an sich ist eigentlich ganz gut. Menschenhändlerring, eine Verfolgung, Suche, aber es war klar, wer dahinter steckt. Das war aber auch der Grund warum ich das Buch nicht schon nach dem ersten Kapitel zugeklappt und aufgegeben habe. Da ich wissen wollte ob mein Verdacht wirklich stimmt. Regina fand ich gelegentlich wirklich etwas, naja, doof. Und Pucks Art gefiel mir nicht. Er war mir nicht sympathisch. Zu sehr versuchte die Autorin ihm dieses Unbeschwerte Dasein zu geben, diesen Charme und das mit allen Mittel zu erzwingen. Ein weiterer Punkt, der mich fast verrückt gemacht hatte, waren die Gespräche. Die Autorin versteht es ausgezeichnet nichtssagende Gespräche beginnen zu lassen, die mir nicht im Geringsten etwas beantwortet haben. Die Sätze waren abgehackt, die Gesprächsverläufe nicht nachvollziehbar, alles zu sprunghaft.

Für mich ist dieses Buch nichts. Ich weiß nicht ob es an der Übersetzung lag oder schon so im Orignal ist. Es hat mir nicht gefallen.

Infos zum Buch

„Der Sünder und die Lady“ ist der 2. Teil der Blackthorn Brothers Trilogy von Kasey Michaels. Das Buch erschien im Cora Verlag im Historical Gold 270.

Die einzelnen Bänder

  1. Der Bastard und die Lady, Historical Gold 257 – Oliver & Chelsea
  2. Der Sünder und die Lady, Historical Gold 270 – Robin & Regina
  3. Der Halunke und die Lady – Historical Gold 283 – Jack & Tess

Buchcover © Cora Verlag

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