Rezension: Heather Graham – Die Gefangene des Wikingers

„Die Gefangene des Wikingers“ ist der 2. Teil von Heather Grahams Wikinger-Trilogy. Ich hatte das Buch schon mal gelesen und es jetzt erneut „überflogen“ um es  vorzustellen.

Der Inhalt

England befindet sich mit den Dänen im Krieg und so ruft Alfred, König von Wessex, Eric zur Hilfe. Eric ist ein irischer Prinz und träumt davon selbst Land für sich zu bekommen. So reist er nach England um dem englischen König beizustehen, allerdings wird er nicht gerade höflich empfangen. Die Nachricht des Königs an Rhiannon wurde unterschlagen und so nimmt sie an, dass die Dänen angreifen und kämpft gegen die irischen Besucher. Schon bald hat Eric die Lage im Griff und Rhiannon kann fliehen, allerdings nicht bevor Eric ihr versichert, dass sie sich wieder sehen. Alfred, der die irischen Krieger dringend braucht, bemüht sich das Unrecht, dass seinen Gästen wiederfahren ist wieder  gutzumachen und bietet Eric neben Rhiannons Land auch sie an. Doch Rhiannon ist damit so gar nicht einverstanden…

Meine Meinung

Der 2. Teil der Wikinger Trilogy ist mir zufällig in die Hänge gefallen, und da wusste ich noch nicht mal, dass das der 2. Teil ist. Erst beim Lesen kam mir das so bekannt vor. Ehrlich gesagt, hätte ich mir eine bessere oder sagen wir, die Geschichte an sich ist ja nicht verkehrt, aber ich hätte mir nicht so viele Parallelen mit der ersten Story gewünscht. Die es hier leider zu oft gibt.

Eric ist der zweite Sohn des Wolfs. Sein Vater ist der König von Dublin, sein Großvater der König Irlands, der andere ein König in Norwegen. So ist Eric ein Ire und auch ein Wikinger. Er ist sehr gebildet und mit 12 Jahren geht er mit seinem Onkel auf Schiffsfahrt und lernt die Wikinger kennen. Er selbst wird auch rauh und versteht es zu kämpfen. Er möchte selbst Land besitzen und als ihn der englische König um Hilfe bittet nimmt er an und ist sofort verzaubert von dem schönen Land. Das Rhiannon ihm das gleich auf einem Silbertablett serviert ist natürlich auch großartig, auch wenn er nicht vorhat sie zu heiraten.

Rhiannon und der König werden verraten. Nachdem sie versucht hatte ihr Zuhause vor Eric zu schützen, reitet sie zum König. Dieser ist ihr Pate und sie hofft auf seine Hilfe. Auch wenn der König sie wie sein eigenes Kind liebt, so besteht er doch darauf, dass sie Eric heiraten muss. Und sie tut alles mögliche um dieser Ehe zu entkommen. Was ich einfach zu krass finde. Rhiannon ist eine Frau der damaligen Zeit, diese hätten niemals gewagt, dem König, egal ob Pate oder nicht, so zu begegnen und ihn dermaßen bloß zu stellen. Wenn dann hätte sie erheblich Schwierigkeiten bekommen. Diese Respektlosigkeit und ihre Art, die Leute gegeneinander aufzustacheln, dass finde ich alles viel zu übertrieben.

Das Buch ist meiner Meinung nach einfach irgendwie vom ersten Teil abkopiert und ich finde Heather Graham hätte auch Rhiannon ein anderes Wesen geben können. Ich möchte den dritten Teil auf jeden Fall lesen. Die Story scheint gut zu sein. Der erste Teil ist auch echt gut, habe ich schon sehr oft gelesen, aber in diesem Buch gibt es zu viele Ungereimtheiten. Geht ja schon am Anfang mit Erics Zeugung los…

Also, dieser Teil haut mich nicht vom Hocker aber der Vollständigkeithalber habe ich es gelesen.

Infos zum Buch

„Die Gefangene des Wikingers“ ist der zweite Teil der Wikinger-Trilogy von Heather Graham.

Die einzelnen Bänder:

  1. Die Normannenbraut
  2. Die Gefangene des Wikingers
  3. Herr der Wölfe

Buchcover © Heyne Verlag

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s