Rezension: Catherine Coulter – Die Sherbrooke-Braut

Durch den Umzug habe ich mal wieder alle meine Bücher durchsehen können und da ist mir, „Die Sherbrooke-Braut“ ins Auge gestochen. Ich hatte das Buch mal irgendwo ganz günstig gekauft und es auch in einem Rutsch durchgelesen. Den Inhalt hatte ich noch im Kopf, hatte auch oft an dieses Buch gedacht, wusste aber nicht mehr wie der Titel heißt, ja, und so habe ich es an meinem freien Sonntag wieder gelesen :)

Das Buch erschien im Jahr 1992 und ich habe eine Neuauflage von Weltbild hier vor mir liegen. Typisch Catherine Coulter liest sich das Buch in einem Rutsch. Die Handlung ist interessant und es ist auf jeden Fall etwas für Leser(innen), die gerne Tränen vergiesen!

Der Inhalt:

Douglas Sherbrooke muss heiraten. Er ist zwar gerade mal 28 doch alle drängen ihn endlich eine Frau auszusuchen und natürlich einen Erben in die Welt zu setzen. Er hatte vor einigen Jahren Melisande kennengelernt, eine wahre Schönheit (so schön, dass ich manchmal zu gerne ins Buch gesprungen wäre um ihre schöne Visage…) naja, weiter im Text. Also, Douglas war zu der Zeit noch in der Armee und nur wegen einer Verletzung daheim, hatte Melisande sitzen lassen und nun drei Jahre später dachte er sich, na ja, die ist soooo schön, wieso heirate ich nicht sie. So wird alles arrangiert und bevor er losreisen kann um seine Auserwählte heiraten zu können, bekommt er ein wichtiges Schreiben um eine Mission in Frankreich zu erledigen. Gut, dass sein Cousin Tony mit gebrochenen Herzen gerade reinschneit und sich bereit erklärt, Melisande an seiner Statt zu heiraten. Douglas reist nach Frankreich, Tony zu Melisande wo er kurzerhand mit ihr nach Gretna Green durchbrennt und sie selbst heiratet. Doch das schlechte Gewissen plagt ihn, also heiratet er die etwas nicht so schöne Alexandra für Douglas und bringt beide Frauen nach Sherbrooke. Und dann kommt Douglas nach Hause …

Meine Meinung:

Douglas wird am Anfang als der Kühle und Unberechenbare entschieden. Seine Hochzeitspläne führt er daher auch ohne irgendwelche Herzensregungen durch. Auch im Laufe des Buches finde ich, dass Douglas sich kaum ändert. Er wird zwar betrogen, doch lässt er bis auf die letzten 10 Seiten echt manchmal den Unhold raushängen.

Alexandra ist die Unscheinbare, sie ist zwar nicht hässlich oder nicht hübsch, aber im Vergleich zu ihrer Schwester Melisande halt keine Augenweide und das ist ein Punkt, der sehr häufig im Buch angestoßen wird. Alexandra muss einiges einstecken, von ihren Eltern, von der Verwandschaft, später auch von Douglas und auch seiner Mutter und ihrer Schwester. Sie ist schon seit Jahren in Douglas verliebt und als er dann ihre Schwester heiraten will, bricht ihr das Herz. Doch dann bekommt sie ihre Chance und greift natürlich zu. Das Douglas irgendwo sehr sauer ist, ist verständlich, aber doch nicht das ganze Buch durch. Klar, irgendwann entwickelt er Gefühle und auch Alexandra ist doch nicht die graue Maus, die sie zu sein scheint und wehrt sich gewaltig, was dem Ganzen natürlich erheblich Schwung verleiht.

Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, vor allem mag ich den Anfang sehr gerne :)

Infos zum Buch:

„Die Sherbrooke-Braut“ ist der erste Teil der Sherbrooke Familie (ings. 11 Teile). Einige davon sind bereits auf Deutsch verfügbar.

 Buchcover © Weltbild

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