Rezension: Heather Graham – Die Normannenbraut

„Die Normannenbraut“ ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher und auch eins der ersten die ich so gelesen habe. Ich lese immer wieder gerne die Geschichte.

Der Inhalt:

Olaf der Norweger, auch der Wolf genannt, zieht in Irland ein – er möchte das Land erobern,  Teil des Landes werden und dort leben. Allerdings sind die Zeiten hart. Die Iren kämpfen gegen Wikinger, die Norweger gegen Dänen und anders rum. Jahrelang gibt es Kriege bis einer der mächtigsten Könige von Tara entscheidet, ein Bündnis mit dem Wolf einzugehen. Und zwar bietet er ihm seine Tochter Erin an. Der Wolf stimmt zu – ohne zu wissen, dass er Erin bereits vor einigen Monaten begegnet ist und sie ihn schwer gedemütigt sowie auch sehr grausam zu ihm war. Erin weigert sich den wilden Barbaren, der ihr Land zerstört, zu heiraten, doch wird sie unter Drogen gesetzt und ist schließlich seine Frau. Olaf ist von seiner Frau hingerissen, obwohl er seine Gefährtin in der Schlacht verlor und auf Rache sinnt scheinen sich bei ihm Gefühle zu regen. Wäre da nicht Erins Hass und die Dänen, die noch für Unruhe sorgen.

Meine Meinung:

Heather Graham hat hier sehr viel Wert auf Geschichte gelegt und man ließt manchmal auch viel über Schlachten, bestimmte Allianzen, all das gehört einfach zum Buch. Jedes Mal wenn ich es aufschlage, fühle ich mich in das 9 Jhd. zurückversetzt und tauche in eine andere Welt ein. Ich liebe den Schreibstil von Heather Graham und diese Geschichte ist für mich einfach nicht zu toppen.

Zudem habe ich mich ein bisschen eingelesen, und es ist Tatsache, dass um die Zeit, in der das Buch handelt wirklich Wikinger auf Irland einmaschierten und später auch Händler und Kaufleute wurden. Zudem gab es auch einen König von Tara und auch Bündnisse wurden mit den Wikingern geschlossen. Die Stadt Dublain ist z. B. durch den Einfluss der Wikinger entstanden. Weitere Nachforschungen haben ergeben, dass es tatsächlich einen Olaf gegeben hat, der in Dublin ansegelte und dass er die Tochter eines Königs heiratete, um den Frieden zu garantieren.  Allein diese Tatsache finde ich sehr schön, denn diese Geschichte ist nicht bei den Haaren herbeigezogen. Ein weiterer Grund das Buch auf jeden Fall zu lesen.

Olaf ist mein absoluter Traumprota. Heather Graham hat einen Mann geschaffen, bei dem ich zu träumen anfange: Er ist ein Kämpfer, kultiviert, barmherzig und hat viele weitere gute Eigenschaften. Die einzige Schwachstelle im Buch: Erin! Erin ist stolz und als die Beiden dann verheiratet sind, klar ist Olaf noch wütend auf sie, doch Erin ist sehr stolz und dieser Stolz macht es ihm nicht einfach. Er bietet ihr die Hand, will eine vernünftige Ehe mit ihr führen doch sie macht es einfach unmöglich. Widersetzt sich und ich an seiner Stelle würde Erin wahrscheinlich tag und nacht prügeln – aber nicht Olaf – er reicht ihr immer wieder die Hand und dann verliebt sie sich von heute auf morgen in ihn… Das ist so die einzige Schwachstelle, die mich immer wieder so den Kopf schütteln lässt. Aber allein Olafs zuliebe, lese ich das mindestens einmal im Jahr :D

Infos zum Buch:

Das Buch ist der erste Teil der Wikinger – Trilogy von Heather Graham.

  1. Die Normannenbraut
  2. Die Gefangene des Wikingers
  3. Herr der Wölfe

Buchcover © Heyne

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