Rezension: Lisa Kleypas – Frühlingsküsse

Eigentlich fange ich Serien schon gerne von vorne an, allerdings liegt „Frühlingsküsse“ schon so lange hier, dass ich es jetzt einfach zur Hand genommen habe. Ich hab vor einiger Zeit bereits einige Bücher von Lisa Kleypas gelesen. Vor allem ihr Buch „Mitternachsdiamanten“ hat es mir angetan und ist eins meiner Lieblingsbücher. Und so ging ich mit viel Erwartungen ins Buch.

Der Inhalt:

Daisy Bowman ist eine junge Amerikanerin, deren Eltern sie extra nach England gebracht haben, damit sie einen Adeligen heiratet. Doch leider scheint es nach 2 Jahren Saison nicht so auszusehen, dass Daisy jemanden finden wird. Ihr Vater, ein reicher Industrieller, hat genug und erbost beschließt er, sollte Daisy innerhalb der nächsten zwei Monate nicht endlich einen Mann finden, dann wird sie seinen Angestellten Matthew Swift heiraten. Daisy ist entsetzt. Matthew kennt sie als unattraktiven, dürren Mann, der einfach sowas von ernst ist. Der Vater lässt nach Matthew schicken, der gerne in England anreist und Daisy bei einem Spaziergang überrascht. Sie ist natürlich sehr unfreundlich zu dem jetzt gutaussehenden Herrn und macht klar, dass sie ihn nicht heiraten will. Obwohl Daisy lansam begreift, dass Matthew ihr Traummann ist. Allerdings wird Matthew von seiner Vergangenheit eingeholt und eine Verbindung, mit Daisy ist unmöglich – obwohl er sich nichts mehr wünscht…

Meine Meinung:

Ich bin wirklich nicht pingelich darauf versessen, dass historische Liros immer sich an die Fakten und Regeln der damaligen Zeit halten, bin ich wirklich nicht so. Aber hier finde ich, dass Kleypas etwas übertrieben hat. Es ist ja gut und schön, ein bisschen zu flunkern, um seine Charaktere besser darzustellen, wie z. B. das Trotz des Widerwillens der Gesellschaft Annabella ihre kleine Tochter mit im Frühstückszimmer nimmt, während diese zahnt und unruhig ist. Was früher einfach nicht Gang und Gebe war und auch wenn ihre Freundin hier eine Amerikanerin ist, die einen reichen Duke geheiratet hat. Zur Rettung eilt dann Matthew, der wie aus einem Wunderkästchen, die perfekte Lösung, weiß um ein ein quängeliges Kind zu beruhigen. (To much)

Daisy scheint eine nette Persönlichkeit zu sein. Sie ist ein Blaustrumpf, liebt Bücher und träumt gerne. Zudem hat sie ein elfenhaftes Aussehen und auch die Bemerkungen am Anfang, die sie ihrem Vater so entgegen brachte, fand ich sehr witzig. Das sie natürlich keine Ehe mit einem Mann eingehen möchte, den sie erstens nicht mag und zweitens ihr unattraktiv ist, verstehe ich. Allerdings hat sie Matthew sehr lange nicht gesehen und ist dann auch von dem attraktiven Mann, der genau zu ihr zu passen scheint auch sehr angetan. Sie verliebt sich in ihn, obwohl er immer wieder betont, dass eine Heirat nicht in Frage kommt. Also, legt sie alles daran ihn zu verführen.

Im Großen und Ganzen kann man das Buch lesen. Ich habe mich durch die Seiten gequält, denn ich fand es gähnend langweilig. Ich fand alles so übertrieben und manchmal hatte ich das Gefühl, dass Kleypas das Buch nur geschrieben hat, um ihre Serie abzuschließen. Allerdings habe ich Lust auf die anderen 3 Bänder bekommen und hoffe da nicht enttäuscht zu werden.

Infos zum Buch:

„Frühlingsküsse“ ist der 4. Teil der „Wallflower-Serie„. Alle Charaktere, die vorher bereits einen Teil gespielt haben, wie ihre „Mauerblümchen-freundinnen“ sind ebenfalls in dem Band zu finden und begleiten sie da durch.

Die Reihenfolge der Bänder:

  1. Geheimnisse einer Sommernacht (Annabelle & Simon)
  2. Herbstfeuer /Der Earl und die Erbin (Lillian & Marcus)
  3. Es begann in einer Winternacht (Evangeline & Sebastian)
  4. Verbotene Früchte im Frühling (Mira)/Frühlingsküsse (Cora) (Daisy & Matthew)
  5. A Wallflower Christmas (noch nicht in deutsch verfügbar)

ISBN-10: 3899417097
ISBN-13: 978-3899417098
Originaltitel: Scandal in Spring

Buchcover © Cora Verlag

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