Rezension: Samantha James – Der falsche Bräutigam

Ich habe schon einige Bücher von Samantha James gelesen und „Der falsche Bräutigam“ ist eins meiner liebsten. Ich liebe Morgans raue Art und Elizabeths Liebenswürdigkeit. Ich liebe dieses Buch und habe es sehr oft gelesen.

Der Inhalt:

Der junge und charmante Amerikaner Nathaniel O’Conner erobert London wie im Sturm und ausgerechnet Lady Elizabeth macht er den Hof. Doch leider zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt Er bittet sie um ihre Hand und darum, ihn nach Amerika zu begleiten, doch Elizabeth kann nicht. Ihr Vater ist krank und sie möchte ihn vor jeder Aufregung bewahren, so sagt sie zwar zu, ihn zu heiraten, bleibt aber in London während Nathaniel überstürzt abreist. Ihr Vater stirbt und Elizabeth ist dem Willen ihrer gehässigen Stiefmutter ausgesetzt. Diese will sie mit einem Lord sowieso verheiraten, den Elizabeth absolut abscheulich findet und als sie sich weigert ihrem Wunsch zu folgen, wird Elizabeth enterbt. So macht Elizabeth sich auf den Weg nach Amerika. Um genauer gesagt, nach Boston und steht vor Nathaniels Tür – denkt sie zumindest. Wie sich herausstellt, hat Nathaniel sie angelogen. Er hat sich als reicher Werftbesitzer ausgegeben mit einem schicken Häuschen in Beacon Hill. Allerdings gehört das alles seinem Bruder Morgan. Elizabeth, die bereits geschwächt anreist, bricht zusammen. Nachdem Elizabeth wieder gesund ist, überredet sie den mürrischen Morgan dazu nach seinem Bruder zu suchen. Sie schließen eine Abmachung: Er sucht nach dem Bruder, Elizabeth schmeißt solange den Haushalt. Morgan findet Nathaniel zwar, allerdings will er Elizabeth nicht sagen, dass dieser sich gerade mit einer reichen Witwe in New York amüsiert und gibt an, Nathaniel nicht gefunden zu haben. Der Handel besteht weiterhin und bei einem Besuch bei einem Ball kann Morgan nicht anders und küsst Elizabeth. Was keiner ahnt – sie werden beobachtet. Ein Klatschreporter sucht am nächsten Tag Morgan auf und erpresst ihn, was Morgan sich auf keinen Fall gefallen lassen möchte und so „überredet“ er Elizabeth zu einer Heirat. Sie heiraten doch das Eheglück ist bereits von Anfang sehr belastet. Nicht nur das Nathaniel auf einmal auftaucht, sondern auch andere kleinere Umstände machen die Ehe schwierig. Doch Elizabeth begreift, dass sie die Ehe akzeptieren muss und so bittet sie Morgan um einen Neuanfang. Beide haben bereits Gefühle für einander und so ziehen sie sich in eine Hütte zurück wo sie sich näher kennen- und lieben lernen. Doch als sie zurück kommen, scheint ihre neu gewonnene Liebe erneut zu zerbrechen: Nathaniel taucht wieder auf und braucht Geld und Morgans Vergangenheit holt das junge Paar ein.

Meine Meinung:

Morgan hat ene sehr harte und raue Schale. Er hat für das, was er erreicht hat, sehr hart gekämpf. Er ist sehr arm aufgewachsen, die Mutter gestorben, dem Willen des Vaters überlassen. Er baut sich etwas auf und ist stolz darauf. Seine erste Ehe war sehr unglücklich, was ihn sehr geprägt hat und das Vertrauen zu Elizabeth sehr belastet – vor allem am Anfang. Und so benimmt er sich meist etwas unmöglich, mürrisch und abweisend.

Elizabeth ist ein sehr naives junges Ding, die Hals über Kopf aus London flüchtet und ohne nichts vor Morgans Tür steht. Sie ist auf Nathaniel reingefallen und Morgan nimmt sie von ersten Moment auf. Bietet ihr ein Dach und als es bremslich wird, auch die Ehe an. Sie mag ihn am Anfang nicht besonders, weil Morgan nun mal ein Mann ist, der wirklich nicht sehr einfach zu handhaben ist. Doch mit Elizabeths Gütmütigkeit, ihre Bodenständigkeit und ihrer wunderbaren Art, kann auch Morgans Herz nicht länger nein sagen.

So überstehen Beide sehr harte Zeiten und finden doch zu einander.

ISBN-10: 3453130685
ISBN-13: 978-3453130685

Originaltitel: Just One Kiss

Buchcover © Heyne Verlag

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